Archiv der Kategorie 'Konzerte und Termine'

Deutscher Wald für Deutsche Rehe – Tourplanungen

Neues Album neue Tour. Eine unvollständige Vorankündigung:

31. 1. Potsdam – Olga

1. 2. Cottbus/Chóśebuz – Galerie Fango

3. 2. (Nachmittag) – Weißwasser/Běła Woda

3. 2. (Abend) Dresden – Fliese

5. 2. Plauen – Schuldenberg

6. 2. (außer der Reihe) Berlin – Kopfstand im Supamolly

8. 2. Bingen JUZ

9. 2. Frankfurt Exzess

12. 2. Freiburg – KTS

13. 2. München – Olga

14. 2. Regensburg – Wagenplatz



Blankoplakat

Heute Abend:

Ankündigungstext K44

Lesebühne mir Musik

Einlass: 20:00
Beginn: 20:30

Special Guest: Jan von Im Ich (Zucker aus Konvention)

Im katerigen Dunst des 2. Januar erhebt sich eine Lesebühne vor den drei bescheuerten Kleinkünstler*innen, denn the storyline must go on…
Es geschehen Dinge, die kaum für möglich zu halten sind und andere Dinge, die für möglich zu halten wären, aber mit denen trotzdem nicht gerechnet wird:
Zwei Personen im selben Körper versuchen, miteinander zurecht zu kommen.
Amöbengroße Ordnungsamtsbeamte leben ein hartes Life auf dem Kopf einer Zecke.
Ein Junge wehrt sich gegen seinen Mobber.
Eine Autonome redet mit den Bullen.
Eine Auftragskillerin fährt zum Camping.
Und in der DDR bekommt jemand eine SMS.

Ist das der Anfang vom Ende?

Kopfstand 44 und Konzert im Fischladen

Am 2. Januar in der Supamolly. Jan von Im Ich (Ostberlin Androgyn).

Am 11. Januar spiele ich dann noch mal ein richtiges Konzert im Fischladen. Im Anschluss auch Uta von Berlinska Droha mit ihrem neuen Projekt Hara Crash.

Rückschauen, Vorschauen, Kopfstände

Gestern war ein schöner Kopfstand. Nächste Ausgabe kommt dann am 2. Januar. Unterdessen AbDafür eine Übersicht mit den Aktivitäten der KollegInnen veröffentlicht. An gleicher Stelle gibte auch einen Bericht von YOK zu Releaseparty in der KvU. Der wiederum hat letztens auch mein neues Album besprochen.

Beim Titelsong (Deutscher Wald für deutsche Rehe) klingt es fast ein bisschen nach Brecht und Eisler. Monumental wird es durch eine Pauke, die auf jede vierte Eins donnert. Anklagender zynischer Gesang. Begriffe wie „die deutsche Maus“ übersteigern die Satire aufs Lustigste. Im Kontrast dazu immer wieder das sehr ernstgemeinte „…und mir ist kalt“…Eine interessante Mischung zweier Vortragsgenres, die sich hier aber gut ineinanderfügen. Hinten raus noch eine etwas verzwirbelte klassische Volksmusikgeige und der Track ist rund.

Heißt es da z.B. über meinen Titelsong.

Musik wie ein Schnellzug, der aber immer wieder an den kleinen Bahnhöfen hält.

Über „Leben und Sterben im Spätkapitalismus“. Soundbeispiel:

Und sonst so, dieses Jahr?

Nichts besonderes eigentlich. Nun ja, ich bin am 18. 12. noch mal im Radio und stelle mein Album vor und zwar auf 88,4 MHz. Die Sendung beginnt 19:00. Wir holen uns den Kiez zurück, heißt die Sendereihe, die sich ansonsten meist mit steigenden Mieten und dem Widerstand dagegen beschäftigt.

Kopfstand Nr. 43

Ein ehemaliger Auftragskiller wird über dem Wattenmeer zum Riesenbaby und bleibt es auch, als das Meer wiederkommt. Auftragskiller-Mama würde mit dem entführten Jet gerne einen Looping fliegen, aber das gibt die klapprige Kiste nicht her.
Das ist zum Heulen, doch bei einer guten Lesebühne gibt es ja immer gleich mehrere Gründe zum Weinen:
Jürgen hängt zum Beispiel in einem Paralleluniversum fest, in dem alle Menschen Tentakeln auf dem Rücken haben. Sabine hingegen wurde ins Jahr 1989 katapultiert und traf im tiefsten Sachsen auf den jungen Jan. Anja hat eine komische Ledertasche in ihrer Wohnung entdeckt. Und Peter Eskobach ist nur noch amöbengroß.
Doch all das ist natürlich noch gar nichts gegen das ewige Plenum.

Gast: Die Diebin

Nach der Zone in der KvU


Der kurze Sommer der Anarchie

Die Zeit zwischen dem Mauerfall im November 1989 und der Wiedervereinigung im Oktober 1990 wird in der Literatur rückblickend häufig als der kurze Sommer der Anarchie bezeichnet. Vieles, wenn nicht gar alles, schien möglich zu sein. Häuser wurden besetzt, illegale Clubs entstanden und auf dem Kollwitzplatz wurde die Autonome Republik Utopia ausgerufen. In einer Podiumsdiskussion wird die Zeit rückblickend mit den Protagonist*innen Julia Dimitroff (Pi-Radio, Autonome Republik Utopia), Jolly (Kirche von Unten), Reiner Morgenroth (u.a. 1000 Tonnen Obst, In Extremo) und Robert Mießner (Journalist) diskutiert. Für die musikalische Untermalung sorgt der Berliner Musiker Geigerzähler


https://www.facebook.com/events/kvu-kirche-von-unten/der-kurze-sommer-der-anarchie/755574864897043/

Passend dazu:

Nächste Konzerte

18. 10. Berlin Lichtenberg – Containerbahnhof mit Feuershow

23. 10. Hamburg – Rote Flora

26. 10. Berlin Kreuzberg – Reichenberger Str gegen Verdrängung

01. 11. Hoyerswerda/Wojerecy – Kulturfabrik

07. 11. Berlin Friedrichshain – Kopfstand in der Supamolly

Deutscher Wald für deutsche Rehe

Mit der Axt im deutschen Wald

„Die Deutschen haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Wäldern“ Karsten Hilse, AfD

Mit Fluppe in Höckes Fichten

AbDafür!
Labelkonzert
& Releaseparty des Albums „Deutscher Wald für deutsche Rehe“ von „Geigerzähler“

28. 9. in der KvU
Start 20:00

Es spielen:

Fartuuna (Ukulismus und Poesie)
Merle (Gesang und Cello)
Konny (Linkspolitisches Wanderakkordeon)
Wunstra (Waschbär mit Beats)
Safety First (Onehumangitarrenpoesieband)
Geigerzähler (Raucher und Geiger)
Mogli (Lieder mit Zorn)
SongX (Filetstücke aus dem Mülleimer)
MisterKnister (Feuer und Show)
Meas (Lyrik und Revolution)

Wir solidarisieren uns mit den TUMALWAT Aktionstagen. Ein Teil der Einnahmen der Veranstaltung geht an die räumungsbedrohte Liebig34.