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Danke Polizei! Danke! Danke! Danke!

Haste dir schön ausgedacht, Herr Henkel. Spitzen Propaganda-Coup. Ganz wundervoll. Alleine oder zusammen mit dem Eigentümer John Dewhurst, der laut Indymedia mal Apartheid – Staatsanwalt war. Dumm nur, dass laut „Friedrichshain hilft“ und „Moabit hilft“ die Wohnungen überhaupt nicht an Flüchtlinge vermietet werden können. Die Presseerklärung:

Am heutigen Morgen erreichte uns die Nachricht, dass das Haus Rigaer Straße 94 derzeit geräumt wird. Die Berliner Polizei rückte mit einer 300 BeamtInnen starken Mannschaft an. Eine ungeklärte Anzahl von Securities war in diesen Einsatz involviert.

Laut unserem jetzigen Kenntnisstand und Aussage der Hausverwaltung, geht es darum, 2 Mieteinheiten im Erdgeschoss unter Polizeiaufsicht zu sanieren, um danach dort bei einer ortsüblichen Miete, Flüchtende unter zu bringen.

Friedrichshain hilft e.V.i.G. und Moabit hilft e.V. sind von dieser Maßnahme, flüchtenden Menschen Wohnraum zu schaffen, nicht in Kenntnis gesetzt worden. Seltsam ist die Tatsache, dass die ortsübliche Miete für eine Kostenübernahme der Träger (LAGeSo, Jobcenter) nicht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben liegt und somit nicht für Flüchtende genutzt werden kann.

Friedrichshain hilft e.V.i.G. und Moabit hilft e.V. verbindet eine sehr enge Beziehung zur Rigaer Straße 94, da die Bewohner als Erste kostenlosen Wohnraum für Friedrichshain hilft e.V.i.G. als Spendenkammer zur Verfügung gestellt und besonders schutzbedürftigen Flüchtenden mittelfristig Unterkunft gewährt haben.

Die Aktion der Berliner Polizei in Zusammenarbeit mit der Hausverwaltung erscheint uns zynisch, da die Rigaer Straße bis dato von Flüchtenden als Begegnungs- und Rückzugsort rege in Anspruch genommen wurde.

Wir verurteilen das Verhalten des Senats und der Hausverwaltung aufs Schärfste.
Die genannten Wohnungen können nicht als Unterkunft für Flüchtende genutzt werden, deswegen gehen wir davon aus, dass dieser Einsatz lediglich dazu dient, die Bewohner des Hauses weiteren Repressalien zu unterziehen, damit diese das Haus selbstständig verlassen. Quelle

Bleibt zu hoffen, dass es die Runde macht, dass die Geflüchteten nur ein billiger Vorwand für die Räumung sind. Ich denke dass sich die BerlinerInnen nicht so billig verscheißern lassen. Dass es Henkel nicht nützen wird hoffe ich auch. In diese Richtung weist die CDU-wählende Kollegin einer Bekannten, die ihn genau wegen der Rigaer für einen Volltrottel hält. Die schäumenden nationalistischen Wutbürger auf Twitter und Facebook wird das natürlich nicht vom Schäumen abhalten. Aber die wählen eh AfD, daran wird sie auch ein bisschen Jubel über den Innensenator nicht hindern.

Mittelweile gibt es auch eine Stellungnahme der benachbarten Liebig 34. Einen sehr schönen Text zur Räumung gibts beim Kraftfuttermischwerk. Detailreiche Infos zur Räumung sowie eine erste Einschätzung stehen in der Presseerklärung der Rigaer 94. Von der 94 kommt auch eine „Einladung zum weiteren Vorgehen“.

Wie es aussieht, müssen wir uns auf eine längere Belagerung im Haus einstellen. Wir appellieren in erster Linie an eure Kreativität, wenn ihr uns unterstützen wollt, so dass wir das Haus wieder in Beschlag nehmen können. Sowohl vor Ort als auch dezentral lässt sich sicherlich Druck aufbauen.

Wir haben zwei konkrete Ideen:

1. Morgen, um ca. 7 Uhr wird der Bautrupp wieder hier einmarschieren, um unser Haus weiter zu zerstören bzw. aus der Kadterschmiede und der Werkstatt Wohnungen zu machen. Frühaufsteher_innen können die Bauarbeiter davon abhalten, dass sie hier reinkommen. Kommt an die Zufahrtswege und lasst uns nicht alleine mit den ganzen Schweinen.

2. Wir würden gerne morgen, Donnerstag, um 22 Uhr in den Hof zur normalen Donnerstags-Küfa einladen. Kommt rein! Ihr seid herzlich eingeladen! Außerdem: sobald die Bullenabsperrungen lockerer werden, egal ob in 1, 2 oder 10 Tagen, laden wir alle in unseren Hof ein, um das Haus von Bullen und Securities zu befreien.

Schlussendlich wollen wir noch darauf hinweisen, dass schon seit längerem am 9.7. eine Demo gegen Gentrifizierung in der Rigaer Straße geplant ist. Es geht konkret gegen den Neubau der CG-Gruppe gegenüber von LIDL. Sicherlich aber könnte dieser Tag auch dazu genutzt werden, unsere Wut gegen den Polizeiterror auszudrücken, der die Gentrifizierung begleitet.

Kommende Termine

Die Berlinska Droha – Tour ist zu Ende. Ich bin immer noch bezuckert von unser großartigen Reisegruppe und den wunderbaren Menschen, die wir unterwegs getroffen haben. Mein Zustand lässt sich mit kaputt und glücklich beschreiben.
Zurück in Berlin: Der Kopfstand in der Baiz hat das erste Mal ohne mich stattgefunden. Soll eine schöne Geschichte gewesen sein, hab ich gehört. Im März bin ich aber wieder mit dabei.

Jetzt ist es aber erstmal Zeit, ein paar neue Termine in die Welt zu werfen:

  • 12. 2. Berlin – Geige zu Elektro im Fischladen mit Gazelle Horn aus Leipzsch
  • fischladen 12. 2.

  • 26. 2. Münster – Baracke – Facebook
  • baracke in münster-plakat

  • 3. 3. Berlin – Baiz – Kopfstand
  • 18. 3. Berlin – TBA – Konzert zum Tag des politischen Gefangenen mit der Overall Brigade
  • 19. 3. Hannover – Sturmglocke – mit der Overall Brigade
  • 7. 4. – Berlin – Baiz – Kopfstand
  • Beton und Kopfstand

    Am Donnerstag ist mal wieder Kopfstand. Wie immer am 1. Donnertag im Monat und wie üblich in der Baiz.

    Tags drauf spiele ich im „Freibeuter“ in der Silvio Meier Str. auf der Release-Party der fünften Ausgabe des französisch/deutschen Comicmagazins Beton.

    Landstreicher und Vagabunden

    Nun sind unsere Konzerte zum 100. Todestag von Joe Hill schon fast 2 Wochen her. Schön wars, wenn es auch ein paar mehr Leute hätten sein können. Nun ja – in Berlin wars am Donnerstag und die Uhlandstraße 24 ist etwas ab vom Schuss. Zwischen beiden Konzerten hatten wir mit fast allen beteiligten MusikerInnen die Chance, kurz im Studio bei Smail vorbeizuschauen und einen Song aufzunehmen.

    Das klingt alles ziemlich retro und so haben wir auch aufgenommen. Zwei Mikrofone, wir drumherum im Kreis und wer die Strophe singt oder ein Solo spielt geht einen Schritt nach vorne. In so einer Aufnahme sind fast notwendigerweise ein paar Fehlerchen, aber das hat ja auch Charme.

    Das Lied ist eine von der Overall Brigade gemachte Übersetzung von „The Tramp“. Das amerikanische Original schrieb Joe Hill 1913 auf eine Melodie aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Wer die Aufnahme auf dem Rechner haben mag, kann sie bei Bandcamp herunterladen. Es darf auch gespendet werden – Geld geht an die Gefangenengewerkschaft. Apropos:

    Seit heute dem 1. Dezember 2015 befinden sich Gefangene in der JVA Butzbach im Hunger- oder Bummelstreik, sie fordern für ihre Arbeit im Gefängnis unter anderem das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung, den Mindestlohn und die Einzahlung in die Rentenversicherung. Diesen Forderungen schließen sich über 140 Unterzeichner*innen einer Unterstützungserklärung an, davon 45 aus Hessen sowie Gewerkschafter/innen und Akademiker/innen aus Indien, Südafrika und Brasilien. (…) Das „Netzwerk für die Rechte inhaftierter Arbeiter_Innen“ ruft für den 1.12. um 17 Uhr und am 5.12. um 15:00 Uhr zu Kundgebungen vor der JVA Butzbach auf. „Grundrechte gelten für alle und können nicht für Teile der Bevölkerung ausgesetzt werden“, sagt Jörg Nowak vom Netzwerk. Das Netzwerk unterstützt die Forderungen der Gefangenen in der JVA Butzbach, weil es im Interesse aller lohnabhängig Beschäftigten ist, Mindeststandards zu halten undSonderwirtschaftszonen in deutschen Gefängnissen abzuschaffen.

    …heißt es in einer Pressemitteilung vom „Netzwerk für die Rechte inhaftierter arbeiter_innen“. Aktuelle Informationen dazu gibts auf der Facebookseite der Gefangenengewerkschaft. Eine gute Übersicht findet sich auf LabourNet.

    Der neunte Kopfstand

    Wir haben die Ehre den King vom Prenzlauer Berg ankündigen zu dürfen. Mit ihm können wir in alte Geschichten eintauchen. Vielleicht wird er auch rappen. Oder beides. Mal sehen. Mit Gospudin D. werden wir in düsteren Dokumenten stöbern. Ansonsten treffen wir wie immer Martina aus Freital, Jürgen aus Bottrop, einen streunenden Elch auf der Suche nach dem Sinn und weitere Persönlichkeiten. Wie das alles zusammenhängt, wird nicht im Netz ausgeplaudert, sondern live am 3. 12. um 20:00 in der Baiz aufgeführt.

    The Preacher and The Slave oder die Aktualität einer Geschichte

    Ich muss Plakate aufhängen und Flyer verteilen für dieses Konzert zum 100. Jahrestag des Justizmordes an Joe Hill. Wie man das so macht. Mit dem Fahrrad durch die ganze Stadt und in jeder fünften Kneipe ein kleines Bier. Aber nicht zu lange – es muss ja vorwärts gehen. Im Tommy Weissbecker Haus (auch so ein Name mit Geschichte), sprechen mich drei Jugendliche darauf an, was ich verteilen würde. Sie denken, es wäre für den Refugee Schul und Unistreik und winken ab, als es nichts aktuelles ist. Ich sitze auf meinem Fahrrad und frage mich, was ich da eigentlich mache. Die Welt ist aus den Fugen, Syrien pulverisiert und warlordisiert, die Türkei schlittert in den Bürgerkrieg, der in der Ukraine seinen Gang geht, das reiche Deutschland tut überfordert mit einer Anzahl Flüchtlingen, über die der Libanon nur müde lächeln würde, während die Rassisten Oberwasser kriegen und fast jeden Tag ein (geplantes) Flüchtlingsheim brennt (Und während ich diese Zeilen tippe erschießen fanatisierte Islamisten wahllos die Besucher eines Konzerts). Und was mache ich? Ich organisiere eine Kulturveranstaltung in Erinnerung an einen Justizmord vor 100 Jahren!
    Ich tröste mich mit bekannten Formeln wie, daß die Linke doch ihre Geschichte nicht vergessen sollte und frage mich zugleich ob das nicht grade zweitrangig ist. Ist es. Das ändert aber nichts daran, dass die Vergangenheit auch im Hinblick auf die Gegenwart ihre interessanten Seiten hat.

    Joe Hill war so etwas wie ein „Wirtschaftsflüchtling“. Aus dem damals noch armen Schweden eingewandert, gehörte er zu denjenigen, die in diversen Einwanderungswellen den deprimierenden Lebensumständen Zuhause entflohen und in Amerika angekommen in den beschissensten Jobs landeten, als WanderarbeiterInnen von Job zu Job zogen und von den etablierten Gewerkschaften für unorganisierbar gehalten wurden. Wie viele andere aber organisierte sich Joe Hill in der 1906 gegründeten IWW. In der One Big Union wurden die Spaltungslinien innerhalb der ArbeiterInnen unbedeutend: Herkunftsländer, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion – all das verlor an Bedeutung angesichts des Zieles der Emanzipation der ArbeiterInnen von der Lohnsklaverei. Auch ansonsten war die IWW bahnbrechend. Textilarbeiterinnen – als Frauen von den etablierten Gewerkschaften bisher missachtet – organisierten mit der IWW große Streiks und Emma Goldman – Anarchistin und IWW – Mitglied – betrieb Sexualaufklärung unter Arbeiterinnen und agitierte für die Befreiung der Frauen. Zugleich machte die IWW die rassistische Spaltung der ArbeiterInnen nicht mit – in einer zutiefst rassistischen Gesellschaft keine Kleinigkeit.
    Große Teile dieser Agitation fanden auf Seifenkisten statt. Der Staat und religiöse Gruppen versuchten das zu unterbinden. Der Staat mit Repression, die Heilsarmee mit ihren Blaskapellen. Die ArbeiterInnen sangen auf die Melodien einfach einen anderen Text. The Preacher And The Slave ist so ein Beispiel.

    Die IWW gibt es noch. Aber nicht als die große ONE BIG UNION, sondern als kleine Minderheitengewerkschaft – in Deutschland etwas kleiner als die FAU. Zermalmt in der Red Scare – Kampagne blieb sie aber eine wichtige Inspirationsquelle für spätere Kämpfe und dies sollte sie auch heute sein. Zum Beispiel was Geflüchtete betrifft, die uns bald grade in den unangenehmen Jobs und auf den Ämtern begegnen werden. Rassismus a la Pegida kann nur in eine loose-loose Situation führen. Grade wegen rassistischer Ausgrenzung wären die neuen KollegInnen dazu gezwungen zu den beschissensten Bedingungen zu arbeiten. Helfen könnte gemeinsame Organisierung.
    Ob diese Perspektive in einer Zeit, in der jedes zarte Pflänzchen der Emanzipation zwischen reaktionären Desastern a la Pegida oder Islamismus zermalmt wird, realistisch ist? Ich muss es hoffen und etwas tun. Oder – zurück zu Joe Hill – „Trauert nicht, organisiert euch!“.

    Heute im Radio

    Im freien Radiosender Pi Radio aus Berlin wird auf der Sendestrecke „Berliner Runde“ am heutigen Mittwoch zwischen 19h und 20h ein Vorgeschmack auf das Joe-Hill-Gedenkkonzert am 19. November zugunsten der GG/BO präsentiert.
    Wir hoffen auf eine rege Zuhörer_innenschaft…

    Schreibt die Gefangenengewerkschaft. Ich werde die Sendung mit gestalten. Vielleicht hören wir uns.

    Eine fette Zusammenstellung von Songs von und über Joe Hill gibts übrigens bei http://joe-hill-aint-dead.org/

    Sub! Sub! Sub! in Pegidistan

    SubSubSub wäre nicht ohne die Mall of Shame entstanden. Wütend über die Lohnprellerei beim Bau der größten Shoppingmall Berlins, haben wir vor einem dreiviertel Jahr mit Berlinska Droha vorsucht, eine Art Soundtrack dazu zu schreiben. Atze Wellblech hats dann sozusagen gecovert und zusammen mit Robert ein hübsches Video in der bekannten Großkaufhalle am Leipziger Platz gedreht. Irgendwann haben wir (Berlinska Droha) das Original bei SmaiL shocK productionS aufgenommen. Und jetzt könnt ihrs hören:

    Die Kaufhalle der Schande ist kein Einzelfall – das ist offensichtlich. Was sie von anderen, vergleichbaren Fällen unterscheidet, ist die Tatsache daß die Arbeiter sich gewehrt haben und vor allem die öffentliche Wahrnehmung. Grade wurden wieder zwei Prozesse gegen das Subunternehmen Metatec gewonnen, welches seinerseits laut BZ mittlerweile gegen den Bauherren Harald Huth geklagt hat.
    Weit weniger im Lichte der Öffentlichkeit steht bisher ein aktueller Fall aus Dresden. Dort unterstützt die lokale FAU einen bulgarischen Bauarbeiter gegen den Lohnbetrug durch die berliner Firma City Aktiv GmbH und ihren Chef Yordan Genchev. Darüber hinaus geht es natürlich auch um die übliche Praxis in weiten Teilen der Branche. Die FAU Dresden schreibt:

    Das Kalkül der Unternehmer_innen ist dabei klar: Es wird gehofft, dass Sprachbarrieren und begrenzte finanzielle Möglichkeiten dazu führen, dass vom Rechtsweg kein Gebrauch gemacht wird. Oft werden Bauarbeiter_innen, die sich wehren, zudem von den Chefs mit Gewalt bedroht. Diese Praxis übt nicht zuletzt auch enormen wirtschaftlichen Druck auf Firmen aus, die ordentliche Arbeitsverhältnisse bieten wollen.

    Unterstützen kann man die Sache im Moment vor allem durch Öffentlichkeit. Twittern, die Petition unterschreiben oder den Banner auf eure Blogs setzen – scheißegal. Vielleicht wird das auch nicht alles sein. Schaunwama.

    Schön ist es übrigens zu sehen, dass sowas mal in Pegidistan öffentlich angegangen wird. Ich denke, dass konkrete Solidarität mit migrantischen ArbeiterInnen ein besseres Gegenmittel gegen Pegida ist, als alles Moralisieren. Der Fall mag zu klein sein und ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber immerhin liegt er auf dem Tablett und ist vielleicht ein kleines Hoffnungsschimmerchen am düsteren sächsischen Horizont (genauso wie die vielen Leute, die dort Geflüchtete unterstützen).
    Dass solche Konflikte auch gewonnen werden können, zeigt ein ebenfalls recht aktuelles Beispiel aus Berlin:

    Erfolgreich gegen Lohnbetrug an migrantischen Arbeitern: FAU Berlin forderte von dem Restaurant „Cancún“ Lohnnachzahlung und Urlaubsabgeltung. Während der Kundgebung am 24. Oktober vor dem Restaurant musste sich der Boss von der (Laut-)Stärke unserer Solidarität überzeugen und bot einen vierstelligen Betrag, um den Forderungen der Basisgewerkschaft zu genügen. Damit ist dieser Konflikt durch direkte Aktion der FAU Berlin beendet worden.

    Ein interessanter Artikel zum Hintergund wäre dieser hier aus der Direkten Aktion vom Mai/Juni mit dem etwas sarkastischen Titel „Armutseinwanderer“. Da geht es vor allem um Einwanderung aus Osteuropa. Ich glaube, dass es spannend sein könnte, sich mit einem vergleichbarem Blick auch den neuen Leuten aus Syrien etc. anzunähern. Auch hier dürfte es zur dringenden Notwendigkeit werden (falls es das nicht schon lange ist), gemeinsam mit den Betroffenen Strategien gegen Überausbeutung zu entwickeln.

    Kopfstand Nr. 8

    Wie immer am 1. Donnerstag im Monat in der Baiz.

    19. 11. Supamolly

    Es spielen:

    ✩ Bernd Köhler & Blandine Bonjour (Mannheim)
    ✩ Atze Wellblech (Berlin)
    ✩ The Overall Brigade (Köln)
    ✩ Sons of Hanzo (Salt Lake City)
    ✩ G-Town Johnny (Göttingen)

    Am 11. 9. um 19:00 gibts da auch ne kleine Radiosendung auf PI Radio zum 100. Todestag von Joe Hill, der Gefangenengewerkschaft und dem Konzert.

    Weitere Infos hier: http://joe-hill-aint-dead.org/