Archiv für Mai 2017

KvU Unplugged IV

02. 06. 19:00
in den Heiligen Hallen

Musik und Texte unter anderem von Ahne, Avi von Bukahara, Benny Baupunk, Dampf in allen Gassen, Eva Supertramp, Glittasphyxia, Geigerzähler, Konny, Juppiescheuche, Motz Art Berlin, Paula, Potter, Prunx, Sahara B., Wayne Lost Soul, Yok


Überschüsse gehen an die FAU Berlin zur Deckung der Prozesskosten gegen die verdammte KAUFHALLE DER SCHANDE, die seit zweieinhalb Jahren immer noch nicht die Bauarbeiter bezahlt hat. http://berlin.fau.org

Facebook-Veranstaltung.

Vor zweieinhalb Jahren gab es schon mal ein „KvU Unplugged Spezial“ mitten im Winter – direkt vor der „Mall of Shame“. Damals schrieben wir:

„KvU Unplugged“ solidarisiert sich mit den Bauarbeitern, die den Einkaufstempel „Mall of Berlin“ gebaut, dafür immer noch keinen Lohn bekommen haben und sich zusammen mit der Basisgewerkschaft FAU dagegen wehren.
Zu diesem Zweck organisieren wir eine Kulturkundgebung vor der Mall of Shame. Am Dienstag, den 16. Dezember wird zwischen 18:00 und 20:00 neben Redebeiträgen ein für „KvU – Unplugged“ typisches Kulturprogramm mit Bands, Lesungen und Theater stattfinden.

„KvU Unplugged“ entstand in den Protesten gegen die drohende Räumung des aus der linken DDR – Opposition hervorgegangenen Jugend- und Kulturzentrums KvU – Kirche von Unten. Als dieser der Strom abgedreht werden sollte, solidarisierten sich über 30 KünsterInnen mit einem legendären Kulturprogramm im Kerzenschein. Wiederholt wurde die Veranstaltung als Soliabend für den „Refugee – Strike Berlin“.
Am kommenden Dienstag gehen wir erstmals auf die Straße. Wir hoffen, in Zeiten von PEGIDA und HOGESA ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen.

Das kann eigentlich genau so stehenbleiben.

Schliesslich gilt es noch die öfter gestellte Frage zu beantworten, wer da eigentlich auf unserem Cover abgedruckt ist: Der hier!

Minitour nach Norddeutschland

Gleich gehts mit Berlinska Droha auf ne kleine Tour:

Heute: Schwerin (fb)

Morgen: Hamburg

Übermorgen: Lüneburg

Kommt ein Happy End in Bitterfeld?

Es gibt so Tage wo der Wurm drin ist. Das hab ich schon gemerkt, bevor der Papst uns angerufen hat. Warum wusste ich nicht. Schliesslich ist die VL in Halle ein absolut unterstützenswertes Projekt, das zudem noch einen absolut coolen und geschichtsträchtigen Namen hat. Dann hat Hanz angerufen. Sein Bass ist geklaut… WAS! DER BASS IST GEKLAUT! IN BITTERFELD!

Einen Tag später schrieb Hanz auf facebook:

Shit happens…
Mein legendärer Plattenbau-Bass ist mir am Bitterfelder Bahnhof geklaut worden. Hab mich im Bahnhofsbuchhandel festgelesen. Nachher war der Bass weg. Samstag so gegen 16 Uhr.
So sah der aus:

(übrigens ein altes Foto meiner verflossenen Formation Jazzbanane)
War in Bitterfeld eingepackt in eine Tasche aus dunkelblauer Plane, aber von dem verpackten Bass habe ich kein Foto.

Ich twitterte zeitgleich ein wenig und über 300 Leute retweeteten meine kleine Suchanzeige. Und das gibt Hoffnung. Denn der Bass von Hanz ist wirklich unverwechselbar! Irgendwer von diesen 300 Leuten wird den doch bemerken, wenn er nicht (was wirklich das mieseste wäre) in einem Keller verschimmelt.

Was mich betrifft, spiele ich am Pfingstmontag nachmittags solo zum Grillen gleich hinterm bitterfelder Bahnhof im AKW. Falls der Bass noch in Bitterfeld ist, könnte der Finder/die Finderin ihn ja dort vorbeibringen. Ich würde ihn dann höchstpersönlich zum Papst schleppen. Der sollte jetzt aber auch noch mal zu Wort kommen – mit einen wunderbaren Lied:

Ps: Danke an den Bassisten in der VL, der uns ohne zu zögern seinen Bass geliehen hat, danke AKW, danke allen RetweeterInnen…