Leipziger Platz und langer Atem

Manche Geschichten dauern einfach zu lange. Zum Beispiel die mit der verdammten KAUFHALLE DER SCHANDE*, die noch immer nicht die rumänischen Bauarbeiter bezahlt hat. Als wir uns da bei eisigen Temperaturen** zu einem Soli KvU-Unplugged-Spezial getroffen, musiziert, Theater gespielt und Parolen gebrüllt haben, hofften wir noch auf schnelle Siege durch Solidarität und öffentlichen Druck.

KvU unplugged 2014 (vor der Mall of Shame) from R.E. on Vimeo.

Wir kommen immer wieder bis die Arbeiter ihr Geld kriegen, tönten wir damals. Gefühlte 100 Gerichtsprozesse, Demos, Kundgebungen, Soliparties und über 2 Jahre später kann ich als Musiker dieser Ansage Taten bzw. Songs folgen lassen, was mich freut. Ebenfalls erfreulich: Am 29. 4. wird es wärmer sein!

Eingebettet ist die Kundgebung in einen Aktionstag anarchosyndikalistischer Gewerkschaften zu Arbeit und Migration.

*Ich habe irgendwie die Hoffnung, dass sich die Besitzer der „Mall of Berlin“ ärgern, wenn ihr mässig beliebtes und besuchtes Shoppingmonster ganz ossimässig als „Kaufhalle“ bezeichnet wird
**Wichtig ist da zu beachten, dass das was die Bauarbeiter gemacht haben, ne ganz andere Liga war. Nicht wie wir MusikerInnen und FlyerverteilerInnen mal für ein paar Stunden in der Kälte – die waren jeden Tag dort!

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