Archiv für Juli 2015

Angora – OI!

Heute wollen wir uns mit einem seltenen und wenig beachteten Phänomen beschäftigen: Dem Angora-OI! Daß der Angora-OI!, auch bekannt als Angora-Skinhead, wenig beachtet wird, liegt nicht zuletzt an seiner Unauffälligleit. Häufig wird er mit einem Hippie verwechselt, von dem er sich weder durch Äußerlichkeiten noch durch seinen Musikgeschmack unterscheidet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber ergeben, daß in den Adern des Angora-OI! Sternburg Export herumrollt.
Hören sie nun eine typische Angora-OI!-Band mit der Angora-OI!-Hymne JETZT ODER NIE:

Tourvorbereitungen…

Berlinska Dŕoha – preparation for samahonka tour 2015 from R.E. on Vimeo.

Berlinksa Dróha made a seven Tracks-EP called "Ceknjenaj" just for the upcoming samahonka tour 2015.
Each CD comes with an individual coloured backside, that is also a small part of a bigger picture made by 60 CDs.
You can get them during our tour through Poland, Ukraine, Hungary, Austria, Czech and Slovenia.

Berlinska Dŕoha – přihoty na samahonka turu 2015
przygotowanie – samahonka tour 2015
preparation for samahonka tour 2015

Los gehts…

Unsere Tour startet nur 300 Meter östlich vom Fischladen. Immerhin schon mal ein Anfang. Dann gehts aber mit großen Schritten weiter auf der Frankfurter Allee und ihren Verlängerungen…

Das Lied oben heißt übrigens die (zwei) Geflüchteten und ist ein altes Lied, das von einer Desertation erzählt und in einer Kneipe endet. Wobei man das grade heute vielleicht auch ganz anders verstehen könnte.

Donnerstag noch im Abstand…

…und Freitag schon im Rozbrat.

Glanz und Elend

Vor etwa 25 Jahren schwappte eine große Welle von Hausbesetzungen durch ein Ostberlin, in dem die Ostbullen paralysiert und die Westbullen noch nicht da waren. Mittlerweile gibt es Bildbände darüber, die meist von Leuten gemacht sind, die ausgehend von der Besetzungserfahrung ihren gesellschaftlichen Aufstieg organisiert haben. Das sei ihnen gegönnt. Ich hab aber mal ein Lied geschrieben, das sich 3 Leuten widmet, die in den Bildbänden nur am Rande vorkommen:

Mitgeschnitten wurde das ganze passenderweise beim Konzert gegen die „Mall of Shame“ in der Potse (danke Hinki!). Mitte der 90er war die Potse/Drugstore so ein westberliner Restrefugium für eine aus allen Stadtteilen kommende Punkszene. Die Szene hatte sich aber weitgehend nach Ostberlin verlagert. Was davon in und um die Rigaer Straße übrig ist, feiert kommende Woche ein großes Fest. Ich bin gespannt!

Mehr Infos gibts hier: http://gettogether.noblogs.org/

Test the West

Die kleine Westtour geht schon wieder ihrem Ende entgegen. Nach Bremen, dem Hambacher Forst, Bonn und Köln gehts heute nach Duisburg ins Syntopia:

Schön, daß der Laden einen griechischen Namen hat. Passt irgendwie ganz gut grade. Der Laden selbst schreibt dazu:

Ein neues Wort für einen neuen Raum: syn drückt ein Miteinander, ein Zusammenwirken aus, topia steht für einen Ort, wo dies ermöglicht wird. Das Syntopia ist ein Ladenlokal in Duisburg-Hochfeld, das Raum bietet für unabhängiges politisches und soziales Engagement sowie für unkommerzielle und alternative Kultur – ein Projekt- und Stadtteilladen.

Morgen fahre ich dann noch nach Münster ins „Selbstverwaltete Zentrum“ in der Nieberdingstr. Nr. 8.