Archiv für September 2014

„Denkt nicht, daß die Utopie eine Flucht aus der Realität ist“

Nachdem wir mit Berlinska Droha Anfang letzten Jahres unsere CD ganz gut durchs Crowdfounding gebracht haben, ist es jetzt mal an der Zeit, einem sympathischen Zeitschriftenprojekt, welches das Gleiche versucht, Glück und Erfolg zu wünschen:

UTOPIE – MAGAZINE from Utopie on Vimeo.

Heute:

…und morgen dann solo im Kurzschluss in Bremen.

Mein lieber Herr Henkel

Henkel möchte ich nicht heißen. Da gibt es Frank von der berliner CDU, der nicht erst seit dem Wortbruch gegenüber den Refugees einer meiner Lieblingspolitiker ist. Und dann gibts noch Hans Olaf von den Arschlöchern für Deutschland. Letztens noch oberster Industrielobbyist, dann Spitzenkandidat fürs Europaparlament und jetzt Abgeordneter. Für den hab ich ein kleines Gebrauchslied geschrieben, das ich auf dem nürnberger „Fight Back Festival“, wo ich den Opener gemacht habe, zum Besten gegeben habe. Gestern hab ichs auf Youtube gefunden, was ja nach den Landtagswahlen ganz gut passt:

Ach ja, mein lieber Herr Henkel
Du gingst mir schon vor Jahren auf den Senkel

Als Präsident der deutschen Industrie
wolltest du sparen, sparen und wie!
Bei den Löhnen und Sozialausgaben
Für dich selber wolltest du Steuersenkung haben
Die haben sie dir auch geschenkt
und seit 20 Jahren den Reallohn gesenkt

Jetzt stehst du da wie der Wilderer mit Reh
vom Förster erwischt und sagst oh je!
wer hat mir das Reh auf die Schulter gelegt
Arbeitslose und Griechen, du das belegt
du hast darüber auch Bücher geschrieben
Alles bewiesen und nichts übertrieben
mit deinem ökonomischen Sachverstand
und Mut fürs deutsche Vaterland
Parteifreunde reden vom Zensuswahlrecht
wenn du so nachdenkst, das wär wirklich nicht schlecht
dann bräuchtest du keine Kampagnen mehr einrichten
um den Asis zu verklickern, für Deutschland zu verzichten

Ach ja mein lieber Herr Henkel
Du gehst mir immer noch auf den Senkel
Hau ab! Verpiss dich! Lass mich in Ruh!
Und mach die Tür von deiner Villa zu!

Der Papst, seine Frau und sein Porsche: „Christian W. Chartbreaker“

Wochenende

Freitag:

Berlinska Droha spielt 20:00 auf dem Zwischenraum – Festival im Kino Zukunft am Ostkreuz. Auch sonst gibts ein interessantes Programm.

Sonnabend:

Ich spiele gegen 22:00 solo in der Tristeza. Dort findet ein Dorffest statt:

Inmitten unserer beschaulichen Szeneblase findet in der fragwürdigen Tristeza nun zum zweiten Mal das Dorffest vor der herrlichen Kulisse der Pannierstraße statt. Auf dem Fest möchten wir an die Schönheit des dörflichen Lebens und linksalternativer Dogmen aus Vergangenheit und Gegenwart erinnern. Verpflegt mit traditionellen Gerichten, mit freundlicher Bedienung und günstigen Preisen. Vor und später in der Tristeza.

Des Wahnsinns fette Meute: Herr Krug

„Ach moja hola“ in Minsk

Minsk war spannend. Die Stadt muss man sich vorstellen, wie ein riesiges Hellersdorf mit ein paar Karl Marx Alleen in der Mitte. Nach dem 2. Weltkrieg war von der alten Stadt nicht mehr viel übrig. Wir haben ein kleines Konzert am Stadtrand im Wald gespielt:

Berlinska Dróha – Ach maya holá (Minsk) from R.E. on Vimeo.

ps: BerlinerInnen weiter bitte auch hier schauen und wenn es geht beteiligen: https://twitter.com/guertelstr

Der Papst, seine Frau und sein Porsche: „Hello Kitty ist keine Katze!“

Apropos: Am Sonnabend spielt Atze Wellblech mal wieder. Im Dosto in Bernau.

Gürtelstr, Weißensee und Murmeln

Das Wichtigste zuerst: Ich spiele morgen gegen 17:30 nochmal bei der Gürtelstr. Kommt vorbei (könnt Ihr auch sonst tun – Unterstützung dingend erwünscht). Aktuelle Infos hier: https://twitter.com/guertelstr

Zweitens: Freitag gibt es mal wieder ein „Berlinska Droha“ – Konzert und zwar 18:00 in der „Freilichtbühne Weißensee“ Und nach meinem Solokonzert letztes dort glaube ich, dass es sehr schön wird.

Drittens: Ich hab heute (also 2 Tage zu spät) eine Version von „Das Lied von den Murmeln“ (Max Ophüls) hochgeladen, das als Nebenprodukt einer Aufnahmesession mit dem „Wundabunten Straszenpunk“ und „Meas“ in Neuruppin enstanden ist. Irgendwie seltsam verwaschen und verspult diese Aufnahme. Aber eben grade darum ganz spannend, finde ich. Hörts Euch an:

Dank an N. fürs Aufnehmen und Abmischen, den Wunderbunten Straszenpunk für die Gitarre, Meas und allen die sonst noch vorbeigekommen sind für den Backgroundgesang. Besonderen Dank an X (sorry, ich weiß Deinen Namen nicht mehr) fürs Abschreiben des Textes.