Archiv für Januar 2014

Schalträume, Tonträger und Konzerte

Viele Bands machen Platte und CD mit den gleichen Aufnahmen. In der Berliner Straße läuft das diesmal anders. Nachdem die CD jetzt glücklich erschienen ist, werfen wir noch ne Platte hinterher mit 5 Songs, die wir Montag und Dienstag zusammen mit „Čorna Krušwa“ eigens dafür aufgenommen haben. Hat Spaß gemacht! Weil eine tolle Band mit uns zusammen gespielt hat, weils mit Smail ein entspanntes aber konzentriertes Arbeiten war und weil ich so nie in einem Studio wie dem Schaltraum aufgenommen hab. Schöne Räume und alles analog. Ich hatte schon fast vergessen, daß in einem Studio gar kein Computer laufen muss. Eingespielt haben wir das Meiste live – die Overdubs, die wir hinterher noch gemacht haben, lassen sich fast an einer Hand abzählen.

Auf der Website vom Studio steht unter Philosophie:

Mit einfachen Mitteln sind kompakte, stilvolle und erdige Produktionen zu machen, die sich durch Lebendigkeit und Authentzität von der Masse absetzen. Die Räumlichkeiten und das Equipment sind perfekt für Liveaufnahmen einsetzbar und ermöglichen eine Recordingsession ohne Kopfhörer in einem fantastisch klingenden Raum mit dem Geruch und der Atmosphäre der 50er Jahre. ….

Auch wenns Werbung ist, stimmt das einfach. Und so bin ich sicher, dass wir in dieser Athmosphäre ne wirklich schöne kleine Schallplatte gemacht haben, die dann irgendwann im späten Frühjahr oder frühen Sommer oder so ähnlich erscheinen wird.

Solo geht es auch weiter. Meine neue Solo-CD ist so gut wie fertig, wird „Was soll schon Sein“ heißen und im März erscheinen. Ne Releaseparty wirds auch geben, aber ne gemütliche in kleinen Räumen und nicht so was Aufwendiges wie im Badehaus. Außerdem eine Releasetour durch die Schweiz Ende März/Anfang April, wo die CD schließlich vor nem Jahr von Thomas aufgenommen wurde. War auch ne tolle Aufnahmesession!

Außerdem spiele ich die Tage mal wieder einen Sologig im Fischladen und zwar am 19. 2. Besonders Freue ich mich, dass dann meine KollegInnen von „Miąższ“ auch da spielen werden. EINE GROßARTIGE LIVEBAND!!! Solltet Ihr nicht verpassen!

K.v.U. retten! – ein Abriss

Elias und Johanna haben einen wirklich hübschen Film gegen die drohende Räumung der KvU gemacht. In alle Richtungen teilen, würde ich sagen. KvU muss bleiben! Am besten wo sie ist!

24. 01. Supamolly

Schön, daß wir mal wieder im Supamolly spielen und ne gute Gelegenheit für alle, die am 11. 01. nicht konnten. Anschließend is erstmal ein bisschen Pause mit „Berlinska Droha“.

Wir werden nicht allein sein – nach uns darf zu unseren schwäbischen KollegInnen von Suitup getanzt werden.

Anschließend legt Jugotonka auf, auf die wir uns auch sehr freuen und uns wünschen, daß alles so schön wird, wie bei unserem ersten Konzert im Supamolly.

15. dresdner schmalfilmtage

Heute Abend spiele ich ein wenig Musik zu einem seltsamen handlungslosen, verkriseltem und mit altmodischer Technik aufgenommenen Film. Ich bin nicht der Einzige und sehr gespannt, was die KollegInnen machen. Vielleicht bis nachher. http://www.schmalfilmtage.de/

„Die Linke ist nicht vertreten“

Nachdem wir letztes Jahr mit Čorna Krušwa in die Westukraine getourt sind, hab ich mal ein wenig über ukrainische Geschichte gelesen um das alles ein bisschen besser zu verstehen. Verwirrend und anstrengend. Und deprimierend. Ein Vierteljahr später brachen die Proteste gegen die Regierung und ihre Pläne, die Ukraine eher an Rußland als an die EU anzubinden aus. In der aktuellen „Jungle World“ gibt es nun ein Interview mit einem ukrainischen Linken und Gewerkschafter, das interessante, wenn auch nicht unbedingt ermutigende Einblicke liefert.

Seit November flauen die regierungskritischen Proteste in der Ukraine nicht ab. Das Zentrum der Protestbewegung ist der Maidan-Platz, der »Unabhängigkeitsplatz« in der Hauptstadt Kiew. Die Jungle World sprach mit Denis Lewin über die Allgegenwart rechter Parolen, den Einfluss der rechtsextremen Partei Swoboda (»Freiheit«) und die Schwierigkeit, linken Positionen bei den Protesten Gehör zu verschaffen. Lewin ist Vertreter der freien ukrainischen Eisenbahngewerkschaft und Mitglied der linken Vereinigung Borot’ba.

Weiterlesen

Danke!

Berlinska Dróha CD is draußen, der Sekt längst ausgetrunken, das Partyfeuerwerk abgebrannt und die Instrumente wieder gut verstaut. Schließe ich die Augen, zieht alles noch einmal wie ein Film an mir vorbei. Wenn ich sie wieder öffne, freue ich mich noch einmal:

Es war wunderbar!

Dafür, dass ich nicht der Einzige bin, der das so sieht, spricht, was Luca Vaga, der gestern als letzter aufgelegt hat schreibt:

It was an amazing night…(((*)))…a big thanks goes to Berlinska Dróha that invited me to them „more than cultural“ show, to the big love of my colleagues: André Nell Karacho Rabaukin and lucha amada.
Big Up goes to the lovely guests too that pleasured my soul by dancing…yes…another little moment of our life that i will not forget!

oder Nellski, der mit der Konserve angefangen hat:

Und schon wieder eine Party, die ich garantiert nicht vergessen werde. Wow! Danke an alle Beteiligten! Insbesondere an Uta und Paul aka. Berlinska Dróha, aber auch an Luca, vor dem ich von Kollege zu Kollege meinen Hut ziehe, Hammer-DJ, natürlich auch an Lucha Amada (Schön, Dich endlich mal kennen gelernt zu haben!), das Badehaus-Team, die zu dieser Party allesamt ins Schwitzen kamen und nicht zuletzt jedem, der diese Nacht zu etwas besonderen gemacht hat, dem Publikum. Wahnsinn. Wer’s verpasst hat, dem sei gesagt, er hat wirklich was verpasst.

Zeit, DANKE! zu sagen. Danke an alle, die gekommen sind und besonders an die, die uns auf verschiedenste Weise geholfen haben! Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

Sekttrinken mit „Berlinska Droha“

Ein bisschen kaputt aber glücklich. Ich stinke nach Lösungsmitteln wie eine Lackiererei. Egal. Jedenfalls sind die Cover fertig gedruckt, sehen sehr hübsch aus und ich kann mich auf die Releaseparty freuen! Danke O…i!

Am Samstag geht es schon um 19:45 los und zwar mit einem kleinen Sektempfang in der Nähe des Badehauses. Genauer vor dem Eingang zum RAW – Gelände bei der Simon Dach Straße. Auch hier wird es Livemusik geben – vielleicht mit Atze Wellblech, vielleicht aber auch mit einer überraschenden Kombination von KollegInnen oder beidem zusammen. Um 8 oder kurz danach gehen wir dann gemeinsam runter zum Badehaus und rufen „Wočiń durje!“, wo dann auch schon bald die „Hinking Sinking Ladies“ (die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet) einen wunderschönen Abend eröffnen werden.


Facebook – Veranstaltung