Archiv für November 2013

Nicorus feat Geigerzähler-Daau

Releaseparty?


Facebook – Veranstaltung

20 Jahre Zapatistas


Fette Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen ich am 21. 12. im Bethanien spielen werde. Die Bühne teile ich mit Daddy Longleg (Punk/Münster) & Mandoline Reloaded. Anschl. DJ Herr Mine! (80er,rmx,electro) & DJane la vaca loca. Das ganze ist ein/e Soli-Konzert/Party für zapatistische Autonomieprojekte.

KvU Unplugged: Umfeld und So

Das KvU – Unplugged findet ja nicht im luftleeren Raum statt, sondern in einer Zeit wo man in den U-Bahnen wierder aufkleber gegen Flüchtlinge abkratzen muss und bekennende RassistInnen zusehends ein Umfeld finden, das Beifall klatscht. Insofern ist es erfreulich, daß so viele KollegInnen den Anlass nutzen und sagen, daß sie das zum Kotzen finden, ohne gleich Fahnen zu schwenken und Transparente herumzutragen.
Dazu gibts die Tage ja auch anderswo Gelegenheit. Schon gibts einen Kiezspaziergang – organisiert von der friedrichshainer Ini gegen Rechts.

21.11.2013 / 16 Uhr Antifaschistischer Stadtspaziergang Treffpunkt: Frankfurter Tor (an der Uhr)
Vor 21 Jahren wurde der Antifaschist Silvio Meier am U-Bhf. Samariterstraße von Neonazis ermordet. Seit April ist nach ihm eine Straße im Bezirk benannt. Die Kampagne zur Umbennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße forderte zum „Aktiven Gedenken“ an ihn auf. Wir nehmen dies zum Anlass und laden dazu ein, gemeinsam (historische) Orte des Widerstands im Stadtteil zu besuchen.
Der Spaziergang wird direkt zur Mahnwache für Silvio führen. Diese beginnt um 17 Uhr im U-Bhf. Samariterstraße.

Überhaupt verbindet das Gedenken an Silvio Meier vieles miteinander. Schließlich war er Anfang der 90er auch Mitbegründer der KvU, wo sich schon zu DDR-Zeiten die erste Antifagruppe Ostberlins gründete. Und schaut man zum Beispiel nach Hellersdorf oder Schneeberg, fallen beängstigende Parallelen zur Situation Anfang der 90er auf. Gute Gründe, auch dieses Jahr die Demonstation zum Todestag Silvio Meiers zu besuchen und/oder die Nazi-Gegendemo zu verhinden. Im Aufruf steht:

Es liegt an uns selbst aktiv zu werden und sich zu wehren gegen Nazis und Rassisten, gegen staatlichen Rassismus und Repression. Wir vertrauen dem Staat und seinen Handlangern nicht. Nicht bei der Aufklärung der NSU-Morde, nicht beim NPD-Verbot, nicht in der Frage einer menschlichen Flüchtlingspolitik und auch nicht wenn in aller Frühe unsere Wohnungen durchsucht werden. Ganz egal wo sich Menschen den Nazis und Rassisten in den Weg stellen, egal wo sie sich gegen staatliche Repressionen und die kapitalistischen Verhältnisse wehren – sei es in Griechenland, Frankreich, Finnland, Bulgarien oder Deutschland – wir stehen an ihrer Seite.


23. November 2013 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße

Anschließend kann man sich ab 19:00 mit Vokü in der KvU stärken, bevor um 20:00 das KvU – Unplugged beginnt. Wieder mit fast 20 Acts – vor allem Musik, aber auch Lesungen und Artistik sind dabei. Ich bin gespannt wie es wird!
Ein bisschen schade ist, dass Yok schon wieder nicht dabei sein kann, weil er schon seit 100 Jahren geplant im Supamolly spielt. Die Welt geht davon nicht unter – Berlin ist groß genug für mehrere tolle Veranstaltungen, aber schade ist es trotzdem. Wer weder Yok noch das KvU – Unplugged verpassen will, kann aber entweder vor oder nach dem Supamolly zur KvU fahren – wir haben über 6 Stunden Programm. Wer genau wann spielt, verraten wir aber nicht vorher.

Bis zum Samstag, hoffe ich.

Fehlerraten und ein Sechstel

Gemeine Fehlerteufel haben sich eingeschlichlichen. Was das KvU-Unplugged betrifft heißt Konny natürlich Konny und nicht Konni. Entschuldigung! Das Gleiche gilt für die auf tausend Hochzeiten erprobte Tanzband Con-Takt, die nicht Kontakt heißen, am 11. Januar im Badehaus Berlinska Dróha mit Nellski verbinden und einen wilden Tanzabend einleiten werden. Ob diese Party unsere Releaseparty für das zweite Studioalbum wird, ist noch nicht ganz klar und hängt nach wie vor vom Erfolg der Crowdfoundingcampagne ab. Wir haben aber durchaus Grund optimistisch zu sein – schließlich ist in einem reichlichen Sechstel der Zeit auch schon mehr als ein Sechstel der benötigten Kohle eingegangen. Wir bleiben gespannt und zählen auf Euch. Wenns klappt, gibts dann auch Sekt. Vorerst danken wir schon mal allen bisherigen SpenderInnen.

Es gibt Leute, die wollen spenden, aber nicht über Internet. In diesem Fall schreibt einfach eine E-Mail und wir schicken Euch die nötigen Daten zu.

Hurra, Hurra, Plakat is da II !

Trailer fürs KvU Unplugged II

Dank ans Dirty Ragga Squad fürs schnelle und unkomplizierte Aufnehmen und Mischen!

Wočiń durje! Oder „Immer diese Widersprüche!“

Es gibt nichts Neoliberaleres als die Musikwelt – die Progressive eingeschlossen und das allen antikapitalistischen Inhalten zum Trotz. Selbst die Verweigerung ist – bewußt oder unbewußt – auch eine Marketingstrategie. Als MusikerIn verschmilzt man auf seltsame Weise mit Image und Marktwert. Komische Sache, doch hilft es wenig, die Augen zu verschließen und so zu tun als wäre das alles nicht da. Um die Totalität des Marktes zu durchbrechen müssen wir (wer auch immer dieses „wir“ ist) auf die Gesellschaft als Ganzes zielen. Da helfen dann auch antikapitalistische Texte und es hilft, wenn diese Texte Verbreitung finden. Dabei wiederum ist es von Vorteil, nicht vollkommen in der für kleine Bands typischen (Selbst)ausbeutungsökonomie hängen zu bleiben, womit sich die Katze in den Schwanz beißt und wir wieder beim Marktwert wären. Scheiße!

Warum schreibe ich das gerade jetzt? Als Rechtfertigung für die Crowdfoundingkampagne von „Berlinska Dróha“? Nee, Quatsch! Wir müssen uns nicht rechtfertigen. Wir bewegen uns in den Widersprüchen dieser Gesellschaft und was sollen wir auch sonst tun?
Wie dem auch sei: Hier ist das Video zu unserer Crowdfounding-Kampagne. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns unterstützt: Die Kunde in sozialen Netzwerken aller Art weitertragt, „Fans“ werdet und – wenn ihr welches habt – Geld gebt.

Ansonsten sehen wir uns immer noch bei unseren Konzerten. Am 11. Januar im Badehaus zum Beispiel. Ob das ein Releasekonzert für unseren nächsten Tonträger „Wočiń durje!“ wird, hängt nicht zuletzt vom Erfolg unserer Crowdfoundingkampagne ab.
Unabhängig davon wirds aber ein sehr schickes Konzert: Außer uns (und diversen Gästen in unserer Show) spielen die HINKING SINKING LADIES (Piratenchansongs aus Berlin am Meer) und con-takt (Tanzbein aus der Lausitz). Anschließend legt NELLSKI auf und zum Tanzen ein.

Für unsere Verhältnisse eine langfristige Ankündigung. Hoffentlich habt Ihr schon Kalender fürs nächst Jahr. Falls nicht, hier der Link zur Facebook-veranstaltung.

23. 11. – KvU Unplugged II

Das letzte KvU-Unplugged war so schön, daß es das noch mal geben muss. Diesmal diesmal Soli für den „Refugee Strike Berlin“. Hiermit wollen wir zwei unterschiedliche soziale Auseinandersetzungen miteinander verknüpfen und etwas Geld sammeln, was, soweit wir wissen, dringend benötigt wird. Für uns als MusikerInnen/KünsterInnen ist es eine Möglichkeit so etwas wie eine musikalische Solidaritätserklärung abzugeben.

+++ KollegInnen vom O-Platz +++ Rock Shoe +++ Konni +++ Sahara B.+++ Rock Shoe +++ Hasenscheiße +++ Tolteka Anoremu +++ Der Singende Tresen +++ Charios +++ Isolation Berlin +++ Wundabunta Straßenpunk +++ Meas +++ Anderersaits +++ Dampf in allen Gassen +++ 667 +++ The Wings Of Desire +++ Geigerzaehler +++

Mal sehen, was noch so dazu kommt.

Opole 16. 11.