Archiv für September 2013

Last Minute Tour

Chaos! Panik! Hilfe! Selten so spät eine Tour organisiert. Erstaunlicherweise funktionierts einigermaßen. Hier noch mal die Daten. Sind zwei neue dazugekommen seit gestern. Nach wie vor fehlen Dienstag der 1. 10. und Mittwoch der 2. 10.. Falls jemand Bock hat irgendwo zwischen Leipzig und Tübingen was zu organisieren. Wir freuen uns, auch weil wir gar nicht so oft Zeit haben, ne Woche gemeinsam durch die Gegend zu fahren.

Mo. 30. 9. Leipzig
Do. 3. 10. Tübingen
Fr. 4. 10. Sargans
Sa. 5. 10. Davos
So. 6. 10. Mannheim

Hopp, Hopp, Hopp – Mietenstopp!

Genau! Am Samstag zuerst auf die Demo und dann nach Schöneweide, falls ihr Euch noch bewegen könnt. Soll ja nicht nur Latschdemo sein, wie ich hörte. Aber wenn Ihr nur noch in der Ecke herumliegen könnt, spielen wir ein chilliges Programm mit lauter Popsongs. Müssen wir aber nicht. Wir sind flexibel…

Termineterminemalwieder

27. 9. B – Friedrichshain
etwa 20:00 oder so Soli und Solo im Lovelite

28. 9. B – Schöneweide
Berlinska Droha gegen 21:00 beim Uffmucken gegen Rechts

29. 9. B-Mitte
19:00 Berlinska Droha als Soundtrack der Reformbühne Heim und Welt im Kaffee Burger

30. 9. Leipzig Lindenau
Berlinska Droha 20:00 in der Ganzen Bäckerei

5. 10 Davos
Berlinska Droha 22:00 in der Box

6. 10. Mannheim
Berlinska Droha im ASV

12. 10. Saarmund
Atze Wellblech im lokalen Hausprojekt


17. 10. Berlin Mitte

Berlinska Droha inna Baiz

25. 10. Leisnig
mit Atze Wellblech

26. 10. Cottbus
mit Atze Wellblech

1. 11. Berlin Moabit
Solo auf der Gedenkveranstaltung „Sie waren Nachbarn“

16. 11. Opole
mit Berlinska Droha

11. 1. B – Friedrichshain
Berlinska droha im Badehaus auf dem RAW – Gelände

Soziale Bewegungen

Der italienische Riva-Konzern, der auch in Hennigsdorf und Brandenburg Stahlwerke betreibt, ist im italienischen Taranto Urheber eines größeren Umweltverbrechens. In Deutschland ist das bisher kaum angekommen. Das könnte sich jetzt ändern. Nächstes Wochenende kommen Leute aus dem süditalienischen Taranto nach Hennigsdorf und Berlin, Sie werden über die Situation und den Widerstand berichten.
Das könnte unter anderem auch interessant für Leute aus dem Widerstand gegen die Abbaggerung weiterer Dörfer durch die Braunkohle werden, weil es hier nicht nur um eine BürgerInnenbewegung außerhalb der Arbeitswelt geht, sondern auch um eine Bewegung von ArbeiterInnen, deren Existenz an den krebserzeugenden Stahlwerken hängt.

Die ganze Region lebt in Abhängigkeit von dem Werk. Scheinbar bleibt nur die Alternative zwischen Krebs und Arbeitslosigkeit. Viele ArbeiterInnen des Stahlwerks und Menschen in Taranto verweigern sich aber diesen falschen Alternativen. Zu ihnen gehört das „Comitato cittadini e lavoratori liberi e pensanti“, in etwa: Komittee frei denkender BürgerInnen und ArbeiterInnen, von denen sechs ArbeiterInnen und BürgerInnen über die Situation vor Ort berichten werden.


http://berlin.fau.org/termine/info-das-system-ilva-umweltverbrechen-und-soziale-bewegung-in-sueditalien

Aber auch lokal geht es weiter mit sozialer Bewegung. Am 28. 9. gibts mal wieder eine größere Demonstration, deren Hauptthema weiterhin die steigenden Mieten sind, die aber auch versucht, darüber hinauszugehen.

In Berlin hat sich eine lebendige Stadtpolitik von Unten entwickelt. Die vielen kleinen und großen Konflikte gehören trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen. Das zu zeigen, ist zentrales Ziel der Aktionsdemo, die am 28. September durch Kreuzberg und Friedrichshain rockt. Die Demo ist Teil eines Bundesweiten Aktionstages, denn Berlin steht nicht allein mit Problemen wie unsinnige und teure Großprojekte, steigende Mieten und Verdrängung oder die zunehmende Privatisierung der Stadt. Die Demo wird von Leuten aus unterschiedlichen stadtpolitischen Zusammenhängen vorbereitet. Wir wollen ein neues Format wagen und gemeinsam schwitzen statt schlurfen!

http://mietenstopp.blogsport.de/2013/09/05/burasi-kimin-berlin-whose-berlin-wem-gehoert-berlin/

http://wirbleibenalle.org/?p=764

Ich hoffe, wir sehen uns!

Nächsten Freitag Pankow

Mit Berlinska Droha haben wir in nächster Zeit mal wieder den einen oder anderen Gig in Berlin. Die Stadt ist ja auch groß genug für ein paar kleine Konzerte, vor allem, wenn sie nicht alle im Friedrichshain stattfinden. Zum Beispiel genau in einer Woche in Pankow auf dem Hausfest vom JUP.

Solidarität

Update: Das Daumendrücken hat geholfen! (oder die prozessführung und die solidarität und öffentlichkeit)

Erfolg im Kampf gegen prekäre Arbeit in der Heinrich-Böll-Stiftung: Urteil im ersten Prozess gegen die Heinrich-Böll-Stiftung im Sinne der FAU Berlin – es handelte sich bei den Arbeitsbedingungen im Umbau nach Auffassung des Gerichtes tatsächlich um unerlaubte Leiharbeit. Weiteres in Kürze auf

Grade beginnt der Prozess am Arbeitsgericht. Daumendrücken und Solidarität auch von meiner Seite!

Bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der parteinahen Stiftung der Grünen, werden seit Jahren viele KollegInnen über Drittfirmen zu prekären Bedingungen beschäftigt. Nachdem sich Betroffene in der Basisgewerkschaft FAU organisiert haben und sich im Betrieb für Verbesserungen einsetzten, hat die grüne Stiftung eine andere Firma beauftragt und die KollegInnen so aus dem Betrieb gedrängt. Ein Kollege klagt wegen unerlaubter Leiharbeit auf eine Festanstellung, der erste Prozesstermin ist am 5.9. um 10:15. Um 12:00 gibt es vor dem Arbeitsgericht Berlin am Magdeburger Platz 1 eine Kundgebung, auf der wir euch über das Verfahren informieren und eine Festanstellung für alle betroffenen KollegInnen fordern.

Mehr dazu: http://berlin.fau.org/kaempfe/heinrich-boell-stiftung

Uffmucken!

28. 09. |
18.00 | Jugendschiff Remili |
Am Kaisersteg | Eintritt frei

Schöneweide ist einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Hier haben Schmidtke und Co. ihre Läden – und auch hier kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen.Wir werden heute den deutschen Deppen den Kiez streitig machen und mit einem antifaschistischen Konzert einer unabhängigen Jugendkultur unter die Arme greifen.

Als Bands aufm Sonnendeck sind dabei: Tapete (Master-of-hartz) , Berlinska Droha (folk-punk-chanson), Il Civetto (balkan-party-swing), Lena Stoehrfaktor (rotziger rap).

Danach legen uff: DJ Schapur (ohrenschmaus) / ElektroLoox (love techno hate germany).

Dat janze umsonst und draussen aufm Schiff.

Special: eure Shirts + Sprühtextilfarbe und Schablonen = Klamotten,
eindeutig “zu scharf für Nazis”

http://uffmucken-schoeneweide.de/