KvU unplugged

Wie Ihr vielleicht schon gehört habt, ist das selbstverwaltete Zentrum KvU (Kirche von Unten) von der Schließung bedroht. Die KvU besteht als Ort seit 1988 und war zu DDR – Zeiten ein Kristallisationspunkt des linken/anarchistischen und subkulturellen Flügels der DDR-Opposition. Schon vor der „Wende“ gründete sich hier die erste Antifa – Gruppe Ost-Berlins. Nach der Wende wurden aus dem Umfeld der KvU schon sehr früh Häuser besetzt. Zugleich warf sich die KvU nicht dem neuen System in die Arme, sondern blieb ein Anlaufpunkt für Gegenkultur – bis heute. Dabei hat sie sich auch immer ihren eigenen Stil bewahrt. Das alles soll jetzt dem Gewinninteresse einer Immobilienfirma zum Opfer fallen.
Mehr Hintergründe findet Ihr auf: http://kvu.blogsport.de/
Im Moment ist die KvU in der Situation, das sie eigentlich gekündigt, aber de-fakto noch drin ist. Zumindest so lange diverse Prozesse laufen. Jetzt gilt es den drohenden Rausschmiss noch mehr zum Politikum zu machen, wozu wir Euch bitten, einen kleinen Beitrag beizusteuern.

Was wir vorhaben: Eine Drohung der Immobilienfirma, Wasser und Strom abzuschalten hat uns auf eine Idee gebracht. Warum nicht nicht einen Abend in der KvU organisieren, an dem der fehlende Strom schon mal simuliert wird und ein lauschiges buntes Programm im Kerzenschein zeigt, dass es schwer werden wird, die KvU einfach rauszudrängen und zugleich Aufmerksamkeit für die Situation schafft. Wir möchten Euch fragen, ob Ihr Lust habt, Eure Solidarität zu zeigen, indem Ihr mitwirkt und zwei-3 Lieder unplugged spielt. Das ganze soll am 22. Juni stattfinden.

liebe Gruesse
Eure KvUnplugged – Vorbereitungsgruppe

Bin sehr gespannt, was das wird. Ich würde mich freuem, da mit viele, vielen KollegInnen zusammen zu spielen.

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1 Antwort auf „KvU unplugged“


  1. 1 KvU unplugged: Singender Tresen und viele Andere solidarisieren sich « Emanzipatorische Linke Berlin Pingback am 12. Juni 2013 um 18:34 Uhr
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