Archiv für Februar 2013

Die Köpi mal wieder…

http://de.indymedia.org/2013/02/341798.shtml
Ansonsten is da ja dieses Wochenende noch Geburtstagsparty, wo wir auf die nächsten 23 Jahre anstoßen können. Immer wieder ein Ereignis.

Im fernen Osten

http://wb13.org/

Drugstore heute Abend

Jaja, späte Ankündigung aber lieber spät als gar nicht. Heute Abend also im geliebten selbstverwalteten Jugendzentrum als Support für einen großartigen alten Mann und das mit nem sehr sinnvollen Solizweck.

17.00 Uhr Einlass
18.00 Uhr Doku-Film: „Klaus der Geiger“
19.00 Uhr offene Inforunde: „Das etwas andere Leben“
Liedermacher: Mucha, Tagtraumtänzer, Geigerzähler, Grog, Klaus der Geiger.

Leftvision – Clip zur Zwangsräumung

Aufruf zum 14. 2. von Stadtvernetzt

Bei Indymedia steht ein schöner Aufruf, den ich sehr spannend und auch sehr radikal im besten und praktischsten Sinn dieses Wortes finde. Direkte Aktion at its best! Hoffentlich funktioniert es ein weiteres Mal. Irgendwo dazwischen werde ich auf irgendwelchen Blockaden irgendwann mal meine Geige auspacken und ein bisschen spielen. Einige KollegInnen sind auch am Start, so dass das auch kulturell ganz interessant werden könnte.

Wir, der Zusammenschluss von über 20 Stadtteilinitiativen sowie Projekten und Häusern, erklären im Beschluss der „stadtvernetzt“ – Versammlung vom 27.1.2013:

Wir rufen zur Blockade der Zwangsräumung in der Lausitzer Str. 8 um 7.00 Uhr am 14.2.2013 in Berlin-Kreuzberg auf.
Dieser Aufruf ist kein Aufruf zu einer symbolischen Blockade! Uns geht es um nicht mehr und nicht weniger als um die Verhinderung der Zwangsräumung der Familie Gülbol. Wir werden mit der Verhinderung der Zwangsräumung ein Signal gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Verarmung weit über die Stadt hinaus setzen!

Dazu brauchen wir Euch alle!

1)
Bringt Eure Schilder, Plakate und Transparente mit, mit denen wir am 3.Sept.2011 mit 6000 Menschen die basisorganisierte und
außerparlamentarische Mietenstoppdemonstration durchgeführt haben. Wir haben Euch damals gesagt, dass wir Euch wieder aufrufen werden, wenn wir Euch brauchen. Wir brauchen Euch!

2)
Verbreitet diesen Aufruf in Euren Kiezen, Bezirken, in Euren Gruppen und Vereinen, in Euren Schulen und Kneipen. Redet mit den Nachbarn und NachbarInnen. Verabredet Euch und kommt gemeinsam. Wir rufen Euch auf in der gesamten gesellschaftlichen Breite der Menschen, die von Mieterhöhung, Verdrängung und Verarmung betroffen sind, die Zwangsräumung verhindern zu helfen. Für alle ist ein Platz bei diesem Vorhaben. Überlegt Euch auf welche Weise Ihr in Euren Kiezen auch nach dem 14.2. unterstützend tätig werden könnt.

3)
Wir rufen jede einzelne Polizistin und jeden einzelnen Polizisten dazu auf, dem Befehl zur Zwangsräumung keine Folge zu leisten und die Kollegen ebenfalls dazu zu ermuntern!

4)
Wir rufen die angrenzenden Kieze und deren Bewohner und Bewohnerinnen dazu auf sich spontanen Blockaden anzuschließen. Oder selber Blockaden zu inszenieren. Es geht darum etwaigen Polizeikräften, die unserer Aufforderung nach Befehlsverweigerung nicht nachgekommen sind, jeden (!) Zugang zu der Lausitzerstraße zu verunmöglichen. Dies gilt unseren Erachtens nach bereits für den 13.2. ! Außerdem bitten wir die gesamte Bevölkerung der betroffenen Kieze der Polizei keine Hilfeleistungen zu gewähren, z.B. keine Toiletten zur Verfügung zu stellen. Außerdem rufen wir zur Ausweitung der Blockaden auf das ganze Viertel auf.

5)
Informiert Euch kurzfristig über Änderungen. Haltet Euch bereit, wenn nötig, das Viertel schon vor dem angekündigten Zwangsräumungstermin zu besetzen oder kurzfristig auf unvorhergesehenen Ereignisse flexibel reagieren zu können.

Die Zwangsräumungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Mieterhöhungen, Verdrängung und Verarmung betrifft uns in fast allen Kiezen, Stadtteilen und Bezirken. Diese Zwangsräumung, die der Besitzer trotz Widerstand vieler Anwohner durchsetzen will, um Eigentumswohnungen daraus zu machen, ist ein Angriff auf uns alle. Da die Politik den Ausverkauf der Stadt für renditeträchtige Investoren hoffähig gemacht hat, müssen wir unser Schicksal selber in die Hand nehmen. Kommen wir zu Tausenden zusammen und verhindern wir diese Zwangsräumung als eine Stellungnahme, dass wir den Ausverkauf der Stadt nicht mehr stillschweigend hinnehmen werden!

„stadtvernetz – versammlung“ vom 27.1.2013,
unter Zustimmung auch aller nicht anwesender Gruppen

Für den Polizeikongress


Mehr Infos unter anderem hier:

Langen Nacht der politischen Kunst und Kultur

Ich freue mich sehr, in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar im Kreuzberger Stadtteilzentrum spielen zu können. Das Stadtteilzentrum befindet sich in der Lausitzer Straße 8, wo wir am uns morgens ab 7:00 auf den Blockaden treffen werden um die verdammte Zwangsräumung zu verhindern. Das Programm:

- 22 Uhr Die fünfbeinigen Krähen lesen Texte von Daniil Charms

- 23.00 bis 23.15 Maren Burkhardt liest aus eigenen Texten

- 23.15 bis 0.00 Ellen Wesemüller liest aus eigenen Texten
http://www.poetenladen.de/ellen-wesemueller.php

- 0 Uhr bis 0.15 Sue Solo präsentiert Rock´n Yodels

- 0.15 bis 1.00 Geigerzähler; Musikalisches Kabarett

- 1.00 bis 2.00 Jamal Tuschick liest aus „Grobzeug im Rindermix“
http://www.martin-schmitz-verlag.de/Jamal_Tuschick/Buch.html

- ab 2 Uhr in lockerer Folge: Axel Altenburg liest aus „Stinkehose“
http://www.klingenstein-verlag.de/stinkehose.html
Performance-Theater des Theater von unten aus Rom etc. pp.

- ab 7 Uhr Kiezfrühstück mit diversen Musikern: u.a. Stephen Summers (Stop the War Brigade, Viet Nam Veterans against the War)

Apropos: Diesen Samstag ist noch Warmup-Demo!