Archiv für Januar 2013

Immowelt für L14

Hier ein süsses Filmchen aus dem Umfeld der geräumten Liebig 14. Ansonsten is ja ne Menge los im schönen Berlin und womöglich wirds ein heißer Februar. am 2.2. Zombierumhängen um 12:00 und Juppiedemo unterwandern um 16:00 am „Dorfplatz“.
Für die 2 Wochen drauf rufen AnarchistInnen zu direkten Aktionen auf, was immer das konkret heißen mag. Solidarität mit den AnarchistInnen in Griechenland ist aber auf jeden Fall angebracht.
2 Tage später gibts dann wirklich ne Aktion, die direkter nicht sein könnte: Zwangsräumung Verhindern ruft dazu auf, am 14. 2. um 7:00 in der Lausitzer Str. zu sein und die Sache zum dritten Mal klar zu machen. Hoffentlich für immer!
Gegen Ende des Monats dreht sich dann viel um die KÖPI, vordergründig um den Wagenplatz, dessen für den 28. 2. geplante versteigerung aber auch eine Bedrohung über den Wagenplatz hinaus darstellt.. Hier startet am 22. Februar 17 Uhr an der Köpi eine WBA-Demo im Rahmen des 23. Hausgeburtstages der Köpi und am 28. Februar 9Uhr Amtsgericht Mitte (Littenstraße 12-17) Kundgebung gegen die Zwangsversteigerung des Köpi-Wagenplatzes LIVE: Calavera (Radical DIY-Anarcho-HipHop / FR).
Is ne Menge, oder? Hab ick wat vergessen? Bestimmt! Macht nüscht, jedenfalls spielt Berlinska Droha am 1. 02. ab 22:00 im Fischladen ein Warmup-Soli-Konzert. Is doch ooch schön, oder? Sehn wa uns?
Achso… ja… das Video:

Elektronische Ausflüge


Nischenkultur II

Meas, mit dem ich ja letztens inna Baiz aufgetreten bin, hatte nen Kumpel mit Kamera dabei. Gute Sache, weil so der Weltuntergang aufgezeichnet werden konnte und somit der Nachwelt erhalten bleibt. Den Zombies also, die sich ja die Tage wieder vermehrt in der Liebigstraße herumtreiben…

Liebig 14 forever!

http://liebig14.blogsport.de
Geklaut vom Liebig14 – Blog.

Radio StudioAnsage Spezial


Da spiele ich dann auch mal ein paar Lieder. So gegen 23:00. Und weils im Bild so schlecht zu lesen ist: Di | 29. Januar ’13 | 20 – 24 Uhr | UKW 88,4 MHz oder als Livestream.

Zombies in der Liebigstraße

Berlin Friedrichshain 2013. Nieselregen. Nach besinnlichen Weltuntergängen und Feiertagen laufen wieder seltsame Gestalten mit starrem Blick durch die Straßen. Gullideckel heben sich, Staßenlaternen verlöschen. Im Feuerschein brennender Mülltonnen werden längst vergessene Rituale zelebriert. Von den Medien bewußt verschwiegen aber für viele Kiezbewohner_innen nicht zu übersehen:

DIE LIEBIG 14 IST UNTOT!

Mecklenburgische Str. 57 in Berlin Schmargendorf. Im Institut für angewandte Zombologie herrscht angespannte Ruhe. Institutspräsident Prof. Dr. Suitbert Franell ist besorgt. „Der Virus ist heimtückisch und wechselt ständig sein
Erscheinungsbild. Sollte ein Hausbewohner nach der letzten Mieterhöhung eine Hausversammlung einberufen wollen, melden sie es sofort dem Institut. Wir werden dann weitere Maßnahmen ergreifen. Gefährliche Ansteckungsherde sind auch sogenannte „Mieterberatungsstellen“ oder „Mieterinitiativen“, wie die „Palisaden-Panther“ oder „Kotti&Co“. Selbst hinter unscheinbar klingenden Namen wie „Stille Straße“ oder „Kirche von Unten“, verbergen sich allzu häufig nicht zu unterschätzende Gefahren. In den letzten Jahren hat auch die Verbreitung über die neuen Medien stark zu genommen. Webseiten wie
zwangsraeumung verhindern, mietenstopp oder wir bleiben alle sind nur die Spitze des Eisberges.

Das Institut hat Untersuchungsmethoden entwickelt um bei Zombiebefall wenigstens Aufläufe und Herdenbildung vorherzusagen. Dabei konnte festgestellt werden, daß gerade an bestimmten Daten und Orten besondere Gefahrenlagen entstehen. Augenfällig wird dies am 2. Februar an der Rigaer Ecke Liebigstr. (im Jargon einiger Infizierter auch „Dorfplatz“ genannt).

Dazu bemerkt der Experte:“Zwischen 12:00 und 16:00 MEZ werden sich Zombies aller Art auf eben diesem „Dorfplatz“ zusammenrotten und sich zunächst noch unscheinbar mit Kaffee, Glühwein und sogenannter „Vokü“ aufzuputschen, um dann lauthals in die von verschiedenen Musikern dargebotenen Hassgesänge gegen die Immobilienwirtschaft einzustimmen. Die von den dadurch entstehenden Schallwellen ausgehenden Gefahren sind noch nicht abschließend erforscht. Noch gefährlicher sind allerdings zu erwartende demonstrative Akte im Anschluss. Hier arbeitet unser Institut noch an einer effektiven Gegenstrategie.

Vorerst gilt es, folgende Regeln zu beachten:

- Halten sie Türen und Fenster geschlossen.
- Reden sie nicht mit ihren Nachbarn.
- Leisten sie keinen Widerstand.
- Wer nicht über Los geht wartet am Stadtrand

Gefunden bei der Liebig 14.

Die letzte Messe ist noch nicht gelesen…

„Es brennt noch Licht“, schreiben UnterstützerInnen der KvU auf Indymedia. Was mich freut, denn ich wünsche der KvU weiterhin nur das Beste. Morgen gibts dann eine Kundgebung um 16:30 Uhr vor der BVV, Fröbelstr. 17, Haus 6. Mal kieken, vielleicht sehn wir uns da…
Ansonsten haben Filmstudenten einen Film gemacht, in dem auch unsere Releaseparty vorkommt. Der Titel klingt etwas seltsam, der Film ist aber ganz süß.

Die KvU – Ein Kampf ums dasein from KvU on Vimeo.

Nischenkultur

Am Donnerstag spiele ich mal wieder in der Baiz in Mitte und Prenzlauer Berg. Zusammen mit Meas, der Texte liest, wozu ich dann teilweise auch wieder spiele. Kein ganz normales Programm, sondern mal was neues, was ja auch ab und an ganz schick sein soll.