Von Opole nach Berlin

Menschmenschmensch. Opole war überraschend. Der Gig war ja von so ner sorbisch-polnischen Freundschaftsgesellschaft organisiert. Da erwartet man eigentlich eher nicht, dass man bei einer alten Punkerin zu Gast ist (die auch noch alte Hausbesetzermitbewohnerinnen aus Berlin kennt), in einem eher alternativen Klub spielt und das über zwei Stunden. Daß die Konzertbesucher_innen uns nur unter Protest von der Bühne gehen lassen und daß man dann noch einen sehr lustigen Abend mit viel Wodka hat. War toll!

Der nächte Tag naturgemäß eher verkatert und diese Schnellzüge fahren dann manchmal in einem Tempo durch Polen, bei dem man denkt, man könnte aussteigen und schnell ein paar von den restlichen Äpfeln in den vorbeikriechenden Gärten pflücken.

Zurück in Berlin: hier haben wir die Silvio-Meier-Demo verpasst, aber antifaschistisches Engagement ist ja auch so ne Alltagsgeschichte und wir tun ja auch was, wenn wir bei jeder Gelegenheit die traurige Geschichte von Kasten Končak zum besten geben. Trotzdem wär ich gern da gewesen.

Apropos Engagement: Die FAU hat einen Bericht zu dem Bally Wulff – Aktionstag veröffentlicht. Bundesweit sieht das ja auch ganz gut aus und wird die Geschäftsleitung sicherlich ärgern und hoffentlich auf den interessanten Gedanken bringen, daß Nachgeben viel billiger sein könnte. Wir werden sehen.

Zu guter letzt zurück nach Polen in das Dorf aus dem unser guter Freund Pjotrek herkommt. Da haben wir vor zwei Jahren auf dem Bauernhof für seine Familie gespielt und da sind ein paar süße Videos herausgekommen:

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